Der SSB ist nicht in die Finanzierung des WM-Matchs involviert

Im jüngsten Artikel zum WM-Match in den «Perlen vom Bodensee» werden in gleichem Atemzug die Themen WM-Kosten, SSB-Finanzen sowie Crowdfunding für die Vorbereitung der Schweizer Teams auf die Olympiade in Samarkand und für die Jugend-Europameisterschaft auf Rhodos genannt. Damit könnte für die Leser(innen) der Eindruck entstehen, der SSB würde für die Ausrichtung der WM etwas bezahlen. Was natürlich falsch ist.
Richtig ist gemäss SSB-Geschäftsführer Philipp Aeschbach, «dass sich der SSB nicht um die Durchführung der WM in Genf beworben hat – das lief über eine unabhängige Firma. Deshalb hat der SSB auch nichts mit der Finanzierung der WM zu tun. Dafür ist einzig der Weltschachbund FIDE mit allfälligen Sponsoren zuständig. Wir haben höchstens kleinere Ausgaben für unser Engagement im Zusammenhang mit der WM – in dem wir zwecks Erhöhung der Popularität des Schachs in der Schweiz gegebenenfalls Sideline-Events organisieren.»
Im gleichen Artikel der «Perlen vom Bodensee» steht bezüglich SSB auch «Zudem steht im Raum, notfalls die Verbandszeitschrift einzustellen». (Auch) das ist natürlich falsch. Richtig ist, dass die «Schweizerische Schachzeitung» neu nicht mehr in gedruckter Form, sondern als Digitalversion in einem Webmag-Format erscheint. Die Veröffentlichung von «SSZ» 4/26 ist für den 17. August vorgesehen – lassen Sie sich überraschen!
Wir haben vom Autor des fehlerhaften «Perlen»-Artikels eine Berichtigung verlangt.